„Heilung der Swastika“ – Ein Gegenvorschlag

Th. Vömel kündigt mit seiner „Doku“ zum Thema „Die Swastika“ unter anderem deren „Heilung eines uralten Symbols“ an. Nun haben wir die sogenannte Swastika als Symbol im deutschen Heidentum ähnlich schmerzhaft vermisst wie einen Ausbruch der Beulenpest.

Auch kennen wir lohnendere Ziele für eine Heilung. Gälte es beispielsweise, die menschliche Dummheit zu heilen, so würden sich der Eldaring-Vorstand anerbieten, ein entsprechendes Ritual durchzuführen, auch, wenn wir uns dafür grün anmalen und im Lendenschurz auftreten müssten. Allerdings hat bereits Albert Einstein darauf hingewiesen, dass die menschliche Dummheit wie das Universum unendlich ist, somit ist der Versuch einer Heilung aussichtslos. Schade…

Zum Hintergrund: In den letzten Tagen ging die Ankündigung einer „Doku-Serie“ von Th. Vömel zur Geschichte der Swastika durch die sozialen Medien. Dahinter steht das Ansinnen, die Swastika als heidnisches Symbol zu rehabilitieren. Dies empfinden wir als unreflektiert, ignorant und unangebracht.

Der Eldaring e.V. möchte daher klarstellen: Weder ist Th. Vömel Vereinsmitglied des Eldaring e.V., noch ist der Eldaring e.V. in irgendeiner Weise mit diesem Vorhaben verbunden.

Herdwart Daniel Jäckels (Heidenstammtisch Trier) hat dazu eine Stellungnahme verfasst, der wir uns ohne Einschränkung anschließen.