Freyja zu Besuch in Frankfurt am Main

von Nelly Dirks

(Ausstellung Februar bis Juni 2017)
Gedanken über die Abbildung der Göttin auf einer Fibel
(mit Nachzeichnungen der Freyja-Fibeln von Tissø)

Die Ausstellung im Archäologischen Museum Frankfurt hieß zwar „Odin, Thor und Freyja“, doch für mich steht Freyja (die Herrin) an erster Stelle. Davon abgesehen ist sie – oder ihre „Vorgängerinnen“ – die älteste von den dreien. Also sollte sie auch als Erste genannt werden. Wenigstens wurde eine der Freyja-Fibeln als Werbeschild für diese Ausstellung verwendet – allerdings auch nur zwischen Odins Kopf und Thors Hammer.

„Freyja zu Besuch in Frankfurt am Main“ weiterlesen

Holda, Frigga, Percht und Hel – eine strukturale Betrachtung

von Petra Bolte

Die Beschäftigung mit den Zeugnissen für die heidnische Religion unserer Vorfahren – mittelalterliche skandinavische Autoren, kontinentalgermanische Volksmärchen, archäologische Funde, überliefertes Volksbrauchtum, sprachwissenschaftliche Forschung – führt fast zwangsläufig zur Frage: Kontinentalgermanisch oder nordisch, wo sind die Schnittmengen, wo die Unterschiede zwischen den Gottheiten? Der vorliegende Beitrag greift diese Fragen auf im Rahmen einer strukturalen Betrachtung der kontinentalgermanischen Holda und Percht und der nordischen Frigga und Hel.

„Holda, Frigga, Percht und Hel – eine strukturale Betrachtung“ weiterlesen