Osterquellen

von Petra Bolte

In der Ortschaft im Süden Schleswig-Holsteins, in der ich wohne, gibt es eine Osterquelle. So jedenfalls laut Internetauftritt der Stadt. Nach über 15 Jahren in diesem Ort hatte ich bis 2007 jedoch nie zuvor davon gehört. Erste Recherchen förderten nicht nur die heimische Osterquelle zutage, sondern auch weitere in ganz Deutschland. Und so kam ich dazu, zunächst der Osterquelle bei mir zu Hause buchstäblich „auf den Grund“ zu gehen und anschließend vier weiteren im Norden und Osten Deutschlands.

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Wo Odin sich Rat holt – Eine Annäherung an Mímir und Odins Auge im Brunnen

von Kurt Oertel

1. Die Quellen

Bekanntlich hat Odin eines seiner Augen als „Pfand“ in Mímirs Brunnen hinterlegt. Wofür genau dies als Pfand dienen soll, wird nirgendwo deutlich, es scheint viel mehr eher als Preis dafür verstanden zu werden, dass Odin einen Schluck aus diesem Brunnen nehmen durfte, wodurch ihm Weisheit und Wissen zuteil wurde. Nüchtern betrachtet ist das ein recht seltsamer Handel, denn welchen Gewinn oder Nutzen soll Mímir davon haben, dass Odins Auge nun in dem Brunnen ruht? Gänzlich unverständlich wird die Sache aber, wenn man dann noch erfahren muss, dass Mímir ausgerechnet „Odins Pfand“ – also sein Auge – als Trinkgefäß benutzt, Was soll das nun wieder bedeuten?

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