Das Selbstverständnis des Eldaring e.V.
ACHTUNG WICHTIG: Das Selbstverständnis in seiner hier wiedergegebenen Form ist nicht endgültig, sondern befindet sich weiterhin in Bearbeitung. Sobald das Dokument den finalen Status erreicht hat, verschwindet dieser Hinweis!
Auf der Mitgliederversammlung 2006 in Berlin wurde der von Bernard A., Günter S. und Hans S. erarbeitete Codex (jetzt "Selbstverständnis") vorgestellt. Der Text versteht sich als Erläuterung der Satzung des Eldaring e.V. und als Erklärung des Selbstverständnisses der Mitglieder des Eldarings.
Das Selbstverständnis des Eldarings
Version 0.3 (Draft, MV 09/2007)
Gliederung
I. Einleitung
II. Grundsätzliches
III. Religiöse Grundlagen
1. Polytheismus germanischer Prägung
2. Ahnenverehrung
3. Magie
4. Kultausübung
IV. Strukturen
1. Mitgliederversammlung
2. Herdwarte
3. Stammtische
4. Blótgruppen
5. Sippen
V. Heidentum und Politik
Anhang
I. Einleitung
Der Text versucht das Selbstverständnis des Eldarings auszudrücken. Er dient vor allem der Orientierung für Personen:
- die sich über die religiösen und politischen Grundlagen, sowie über die Strukturen und besonderen Organisationsprozesse im Eldaring e.V. informieren möchten
- die sich für eine Mitgliedschaft im Eldaring e.V. interessieren.
Nachrangig der Satzung soll er die Grundlagen des Eldarings erläutern. Das Selbstverständnis der Eldarings ist dazu gedacht, fortlaufend überarbeitet zu werden, um sich der Entwicklung des Eldarings anzupassen. Das Selbstverständnis des Eldarings dient nicht der Disziplinierung der Mitglieder.[siehe aber auch Punkt V.]
II. Grundsätzliches
- Der Eldaring versteht sich als dogmenfreie, heidnische Gemeinschaft, die sich zu den religiösen Traditionen der germanischen Völker bekennt. [siehe Punkt 3.]
- Der Eldaring unternimmt keinerlei Versuche, die persönliche Religiosität und ihre Durchführung in irgendeiner Form einzuschränken. [siehe aber auch Punkt 5.]
- Der Eldaring ist ein deutschsprachiger Verein, in den ungeachtet dessen auch anderssprachige Mitglieder aufgenommen werden können.
III. Religiöse Grundlagen
Die religiösen Grundlagen des Heidentums - damals wie heute - sind nicht Gegenstand des Glaubens, sondern ein durch Erfahrung gewonnenes Bezugssystem. Es erkennt die Charaktere der Menschen, Götter und Naturwesen und begreift ihre Wirklichkeit als sinnvoll miteinander verwoben.
Der Eldaring bezeichnet sich bewußt als Asatru-Vereinigung. Asatru kommt aus dem isländischen (Ásatrú - sprich "Ausatru") und bedeutet "Asenglaube" bzw. "Vertrauen in die Asen". Daneben ist auch der deutsche Begriff "Asentreue" in Gebrauch. Auch wenn im Begriff nicht erwähnt, beinhaltet Asatru auch die Verehrung und Achtung der Wanengötter, der Riesen (Jöten), Disen, ... und anderer Wesenheiten, die in ihrer Gesamtheit auch häufig als (gesamt)germanisches Pantheon bezeichnet werden. Eine andere geläufige Bezeichnung ist "der alte Weg".
Der Eldaring achtet und respektiert auch andere religiöse Traditionen. Deren kultische Handlung wird vom Eldaring aber nicht direkt unterstützt oder gefördert.
Asatru bezieht seine geschichtlichen Grundlagen aus einer langen Zeitspanne und einer großen Region. Rekonstruktion alleine reicht für die Belebung des "Alten Weges" nicht aus; Quellenarbeit bietet jedoch eine unverzichtbare Basis für das Verständnis der heidnischen Wurzeln. Deshalb besteht die Herausforderung darin, das historische Fundament auf seine Tragfähigkeit zu prüfen und von seinen Klischees zu lösen, um der heidnischen Religion einen neuen, festen Boden zu bereiten und deren Verständnis nicht der Beliebigkeit anheim zustellen. Asatru wird in vielen Teilen der Welt gelebt und weist daher zwangsläufig regional geprägte Unterschiede auf. Es beruht aber im Kern auf jenen Elementen, die das Heidentum in religiöser Hinsicht seit jeher geprägt haben und sich grundsätzlich von den Fundamenten dogmatischer, monotheistischer Religionen unterscheidet:
1. Polytheismus germanischer Prägung
Das Göttliche wirkt und erscheint in vielen Gottheiten beiderlei Geschlechts. Ein Pantheon im klassischen Sinne - also ein mehr oder weniger hierarchischer und festgelegter Rat der Götter, die für eine Staatsreligion konstituierend sind - gab und gibt es bei Asen- und Wanenverehrenden nicht. Es ist nicht mal sicher, ob die weithin bekanntesten Götter je in einem gemeinsamen kultischen Zusammenhang standen. Für das heutige Asatru bilden die Gottheiten, die als Asen und Wanen überliefert sind, einen Kreis, der insgesamt verehrungswürdig ist. Eine Rangfolge der Götter ist nicht begründbar und daher für die meisten Anhänger des Asatru eine Frage ohne Belang.
2. Ahnenverehrung
Aus dem Bewusstsein heraus, dass das eigene Leben mit allem Leben, sowohl vergangenem als auch zukünftigem, in Beziehung steht, werden die Ahnen geachtet. Sie führten uns an den Ort, wo wir uns - auch im Übertragenen Sinne - heimisch fühlen. Für viele sind die Ahnen nicht alleine auf den Kreis persönlicher Vorfahren beschränkt. Ahnenverehrung ist daher auch ein Ausdruck eines Verhältnisses zum Tod, das aufs Diesseits bezogen ist und dem Tod einen natürlichen Platz im Leben lässt. Verstorbene sind in diesen Sinne nicht tot, solange sie noch Teil einer Gemeinschaft sind.
3. Magie
Nach heidnischer Überzeugung sind alle Wesen und Dinge, im Kreislauf des Lebens natürlich miteinander verbunden. Nach Ansicht des Eldarings schließt sich diese spirituell - animistische Sichtweise nicht von der naturwissenschaftlichen Sichtweise aus. Vielmehr bereichern Erkenntnisse aus beiden Bereichen das Wirklichkeitsverständnis. Die aktive Beschäftigung mit magischen Praktiken steht jedem frei. Ob man sich dieses Bezugssystem zu eigen macht, ist eine individuelle Entscheidung und ist keine Vorraussetzung für das heidnische Religionsverständnis.
4. Kultausübung
Religiöse Kulte werden - wie in allen religiösen Gemeinschaften - als Festzeiten gesehen, in denen Kommunikation mit den Gottheiten stattfindet. Die Gegenwart der Götter und anderen Wesenheiten ist im Heidentum gewöhnlich durch Statuen und Symbole oder dem Göttlichen entsprechende Attribute augenscheinlich gemacht, und Speise, Trank, Aufenthaltsort werden mit ihnen geteilt. Der grundsätzliche Unterschied zu Kulten monotheistischer Religionen besteht nicht in der Form, sondern im Anlass: Es geht nicht darum, einen in der Geschichte verankerten Mythos eines Gottesmanns zu feiern, sondern den Kreislauf der göttlich geordneten Natur. Anhänger des Asatru haben für ihr Blot Ritualformen entwickelt, die nicht den Anspruch erheben können, gänzlich "traditionell" zu sein - hier sind die Quellen zu sparsam -, die aber am heidnischen Geist orientiert sind: Es finden Trank- und Speiseopfer statt, den hohen Mächten werden Geschenke gemacht, man dankt, man bittet, man vertraut, man verspricht, man heiligt die Gemeinschaft der menschlichen und göttlichen Wesen. Neben Trank- und Speiseopfern, die zu den häufigsten zählen, werden auch Inzensien (Räucherwerk), Gebildebrot, Geld, Dienste und andere Werke geopfert. Der Eldaring lehnt Tieropfer (rituelle Schlachtfeste) nicht gänzlich ab. Aber da die Meinung diesbezüglich innerhalb von Eldaringmitgliedern weit auseinander geht, werden auf offiziellen Eldaringveranstaltungen keine Tieropfer durchgeführt. Der Eldaring lehnt Menschenopfer jeglicher Art ab. Diese Aussage ist in unserer modernen Gesellschaft eigentlich eine Selbstverständlichkeit, muss aber wegen einiger immer noch in manchen Kreisen kursierenden Vorurteile gegenüber dem Heidentum hier noch einmal explizit erwähnt werden.
Im Eldaring gibt es für jedes Blot Ritualleiterinnen bzw. Ritualleiter, die nicht Kraft eines Amtes, sondern Kraft ihrer Autorität und Initiative diese temporäre Aufgabe übernehmen. Bislang hat sich die Form bewährt, wonach diejenigen, die zum Blot einladen, das Blot ausrichten - oft mit freundlicher Unterstützung erfahrener Gäste. Die Form des Blots folgt gewöhnlich einem einfachen Modell:
(1) Eröffnung des Blots Der Ort des Blots ist ein Ort des Friedens; die Zeit des Blots eine heilige Festzeit. Dies wird durch eine besondere Einstimmung (z.B. Gesang) deutlich gemacht. Den Schutz für diesen Ort und die dort Versammelten herbeizurufen, ist der erste zeremonielle Akt. Es werden Asen, Wanen und andere Wesenheiten angerufen und eingeladen, am Fest teilzuhaben.
(2) Opferung Den zentralen zeremoniellen Akt bildet die Opferung an die Götter, Ahnen und Naturgeister. Das Opfer ist Geschenk an diese. Hauptsächlich wird es dargebracht als Trank- und Speisegabe. Je nach Anlass der Feier gebührt bestimmten dieser Wesenheiten konkreter Dank und Respekt, werden konkrete Bitten oder Versprechen ausgedrückt. Die Blotgemeinschaft trinkt auf diese (dieser Akt wird als Sumbel bezeichnet); Segen für gemeinschaftliche oder persönliche Belange wird erbeten.
(3) Aufhebung des Blots Das Blot wird aufgehoben, die Zeremonie beendet, um in die konventionelle Jetzt-und-Hier-Zeit überzuleiten. Das Ausgießen des Trankopfers mit der begleitenden Formel "Von den Göttern zur Erde zu uns; von uns zur Erde zu den Göttern zurück" hat sich in Eldablots als ein würdiger Abschluss etabliert. Es gibt viele würdige Anlässe, ein Blot zu feiern - etabliert haben sich Blota bei den wichtigsten heidnischen Festen, den Jahreskreisfesten.
Die Ausfüllung dieses Rahmens bietet viel Spielraum für Neuerungen und saisonale Schwerpunkte. Für die zeremonielle Gestaltung ist man auf seine Phantasie angewiesen. Kultische Formen - sofern sie einer Traditionskontinuität ermangeln - entwickeln sich aus der Spiritualität der Gruppe heraus. Religiosität gebiert Kult, nicht der Kult die Religiosität. Jegliche Störung, z.B. durch moderne Kommunikationsgeräte, wird nach Möglichkeit vermieden. Wenn beim Sumbel auf Wesen getrunken werden soll, die nicht Teil der germanischen Tradition sind, wird dies vorher besprochen, um Irritationen zu vermeiden.
IV. Strukturen
Die Umsetzung der Vereinsziele in die Praxis obliegt der Verantwortung aller Mitglieder. Sie soll durch die Strukturen gefördert und nicht beschränkt werden. Daher ist der Eldaring bemüht, seine Strukturen auf ein Mindestmaß zu begrenzen und seine Mitglieder zum Aufbau eigener, selbst verwalteter Gruppen zu ermutigen. Als notwendig und ausreichend haben sich folgende Strukturen bewährt:
1. Mitgliederversammlung
Der höchste Souverän im Eldaring ist die Gesamtheit der Mitglieder, welche durch die Mitgliederversammlung vertreten wird. Jedes Mitglied hat das Recht an der Mitgliederversammlung teilzunehmen. Die Mitgliederversammlung des Eldarings wird auch Eldathing genannt.
2. Herdwarte
Der so genannte "Herdwart" ist eine vom Vorstand beauftragte Kontaktperson des Eldarings, die sowohl interessierten Außenstehenden als auch Mitgliedern innerhalb einer bestimmten Region als Ansprechpartner zur Verfügung steht. Das Amt des Herdwarts ist ausschließlich als ehrenamtliche Aufgabe zu verstehen. Es beinhaltet keinerlei Weisungs- oder Entscheidungsbefugnisse innerhalb des Eldarings oder einer regionalen Gruppe.
Aufgaben
Der Herdwart soll interessierten Personen Auskunft z.B. Über Ziele, Struktur, Inhalte und die Mitgliedschaft im Eldaring geben. Anfragen, die die Öffentlichkeitsarbeit betreffen (z.B. seitens der Presse / Medien), sollen in Zusammenarbeit mit dem Vorstand bearbeitet werden. Der Herdwart kümmert sich besonders auch um Neumitglieder, um ihnen den Einstieg in die Gemeinschaft zu erleichtern. Der Vorstand teilt dem Herdwart die relevanten Personendaten neu eingetretener Mitglieder mit, soweit diese ihr Einverständnis (Angabe auf dem Mitgliedsantrag) dazu erklärt haben. Der Herdwart ist in jedem Fall zum vertraulichen Umgang mit diesen Daten im Rahmen des Datenschutzes verpflichtet. Es wird gewünscht, dass der Herdwart zu Aktivitäten in seiner Region (Stammtische, Blotgruppen etc.) anregt bzw. diese fördert und ggf. mit organisiert. Grundsätzlich ist jeder Heide in der Lage ein Blot durchzuführen. Der Herdwart ist gehalten den Mitgliedern in seiner Region auf Wunsch Hilfestellung zu diesem Thema zu geben und sein Wissen weitervermitteln zu können, damit er nicht automatisch in die Rolle des permanenten Kultleiters gerät.
Herdwart werden
Wer Herdwart werden möchte, sollte...
- Mitglied im Eldaring sein,
- kontaktfreudig, freundlich und engagiert sein,
- sich mit den relevanten Fakten den Verein betreffend (z.B. Satzung, Symbol, Mitgliederstatistiken) sowie mit
- den Grundlagen des Heidentums (Mythologie, Geschichte, Kultpraxis usw.) zumindest im groben Rahmen auskennen,
- Bloterfahrung besitzen und in der Lage sein, diese weiterzugeben,
- dem Vorstand persönlich bekannt sein, wobei Ausnahmen (z.B. in mitgliederschwachen Regionen) möglich sind.
Die Ernennung zum Herdwart erfolgt durch den Vorstand des Eldaring. Wer Herdwart werden möchte und meint, die oben genannten Kriterien zu erfüllen, kann sich an den Vorstand wenden, der Über die Aufnahme entscheidet. Ziel ist es, in jeder größeren Region (je nach Bevölkerungsdichte - Faustregel: 100 km Umkreis) mindestens eine gut erreichbare Kontaktperson zur Verfügung zu haben.
3. Stammtische
Stammtische sind regelmäßig abgehaltene gesellige Treffen für Mitglieder und Interessierte. Zweck ist neben dem Austausch die Beantwortung von Fragen Interessierter und die Neumitgliederintegration. Darüber hinaus sollte Ziel sein, eine Blotgruppe zu etablieren. Für die Organisationen und die AktivitÄten der Stammtische ist die Mitarbeit eines Herdwarts wünschenswert.
4. Blótgruppen
Eine Blotgruppe ist ein meist aus Stammtischen erwachsener, lockerer und selbst verwaltender Verbund. Sie vollführt in eigener Verantwortung und Ausprägung Kultfeste, um Asatru zu leben. [siehe Punkt 3. 4.]
5. Sippen
Die Sippe bezeichnet eigentlich die Verwandtschaft oder (Groß-)Familie. In neuheidnischen Kreisen wie auch im Eldaring werden neben der "natürlichen Sippe" auch Eidgemeinschaften - also eine Gruppe von Menschen die sich durch Eid an einander gebunden haben - als Sippe bezeichnet.
V. Heidentum und Politik
Der Eldaring verhält sich parteipolitisch neutral. Der Eldaring grenzt sich von allen Bestrebungen ab, das germanische Heidentum zu politischen Zwecken zu instrumentalisieren. Er bekennt sich zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung der Bundesrepublik Deutschland [Text im Anhang]. Politischer Extremismus von links oder rechts, Rassismus und Sexismus werden im Eldaring nicht geduldet; dies gilt sowohl für seine öffentlichen Verlautbarungen als auch für Veranstaltungen, die der Eldaring durchführt. Der Eldaring arbeitet nicht mit Personen oder Vereinigungen zusammen, die extremistische Ziele verfolgen. Personen die, berufsmäßig oder ehrenamtlich, die Anliegen solcher politisch extremen Gruppierungen, Vereine oder Parteien vertreten, und Personen die sich öffentlich dazu bekennen entsprechende Ziele solcher Parteien, usw. zu unterstützen, sind in Folge dessen im Eldaring nicht willkommen und werden bei bekannt werden konsequent von einer Mitgliedschaft und Beteiligung an alle Angelegenheiten und Veranstaltungen des Vereines ausgeschlossen. Es sollte angemerkt werden, daß ein Sanktionieren von Mitgliedern erst nach bekanntwerden solcher Aktivitäten erfolgen kann, da der Eldaring seine Mitglieder nicht auf Parteibuch überprüft. Ebenso distanziert sich der Eldaring von Weltanschauungen wie der Theosophie, der Ariosophie, der Armanenideologie usw., die fragwürdige esoterische Vorstellungen vom germanischen Heidentum mit okkultistischen Anschauungen verbinden. Er verwendet daher auch keine Symbole vorgeblich heidnischer, okkultistischer Gruppen wie das Armanenfuthark.
Anhang
Zitiert nach § 4 Abs. 2 des Bundesverfassungsschutzgesetzes:
"Zur freiheitlichen demokratischen Grundordnung im Sinne dieses Gesetzes zählen:
a) das Recht des Volkes, die Staatsgewalt in Wahlen und Abstimmungen und durch besondere Organe der Gesetzgebung, der vollziehenden Gewalt und der Rechtsprechung auszuüben und die Volksvertretung in allgemeiner, unmittelbarer, freier, gleicher und geheimer Wahl zu wählen,
b) die Bindung der Gesetzgebung an die verfassungsmäßige Ordnung und die Bindung der vollziehenden Gewalt und der Rechtsprechung an Gesetz und Recht,
c) das Recht auf Bildung und Ausübung einer parlamentarischen Opposition,
d) die Ablösbarkeit der Regierung und ihre Verantwortlichkeit gegenüber der Volksvertretung,
e) die Unabhängigkeit der Gerichte,
f) der Ausschluss jeder Gewalt- und Willkürherrschaft und
g) die im Grundgesetz konkretisierten Menschenrechte." |